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Orientierung Religion


     

 

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Ein Blick zurück

Der Vorgänger der Orientierung Religion stammt mit seinen letzten Nachführungen aus den 80er Jahren. Lange zum Teil nur noch als Kopien von Kopien verfügbar, wurde aus verschiedenen Gründen ein 'Nachführung' nötig.

Gegenüber der Entstehungszeit des Vorgängers galt es bei der Erarbeitung der Orientierung Religion der Tatsache Rechnung zutragen, dass in den Religionsunterrichtsklasse - wie auch in den Schulklassen - eine ungleich breitere Streuung an religiöser Sozialisation und Erziehung vorzufinden war als damals vor 25 Jahren. Das führte zu folgenden Veränderungen:

  • Weggekommen ist man von der Themenorientierung: d. h., man hat die Zielvorgaben weiter gesteckt und Zielfelder definiert.
  • Weggekommen ist man von der christlich-konfessionellen Innenschau.
  • Weg vom Antworten Geben, hin zum Fragen Stellen und gemeinsamen Suchen.
  • Weggekommen vom Glaubensbezug als Ausgangspunkt – der Glaubensbezug ist neu das Ziel, zu welchem man hoffentlich mit den Kindern und Jugendlichen hingelangt.

Trotzdem: Bestimmte religionspädagogische Grundanliegen wie die Kräfteschulung, der Aufbau einer Jesusbeziehung u.a. wurden aus dem alten Rahmenplan übernommen. Sie gehören zum wertvollen Erbe aus der nachkonziliären Religionspädagogik.

 

Wo 'gilt' die Orientierung Religion?

Die Deutschschweiz darf als Land der religiösen Rahmenlehrpläne bezeichnet werden. Ausgehend vom erwähnten Rahmenplan und abgestimmt auf die jeweiligen Situationen (Zusammenarbeit mit dem Staat und/oder mit der reformierten Kirche) liegen in verschiedenen Kantonen Lehrpläne vor.

Hingewiesen sei etwa auf den Lehrplan des Kantons St. Gallen (die aktuellste Version ist hier einsehbar (>)), der in groben Zügen auch im Kanton Graubünden und im deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis übernommen worden ist.

Die katholische Landeskirche des Kantons Aargau (>), aber auch die Kantone Solothurn, Basel-Stadt und Basel-Land (>) verfügen über eigene Lehrpläne.

Die Aufzählung bestehender katholischer Lehrpläne für den Religionsunterricht ist damit wohl noch nicht vollständig. Als Überblick sollen diese Hinweise hier genügen.

Vor diesem Hintergrund mag man sich fragen: Braucht es die Orientierung Religion überhaupt? Und wo soll sie denn noch Anwendung finden?

Mehr oder weniger direkt vom einen oder anderen der erwähnten Lehrpläne inspriert, versucht die Orientierung Religion eine eigenständige Synthese zu erbringen und den 'grössten gemeinsamen Teiler' herauszuschälen.
Die Orientierung Religion ist ein Hilfsmittel für Katechetinnen und Katecheten in 'lehrplanfreien' Zonen - geographisch und pädagogisch verstanden.
Schliesslich ist die Orientierung Religion auch ein Instrument, das der wachsenden innerschweizerischen Migration Rechnung trägt.

 

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