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Orientierung Religion


     

 

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Ziele im Handlungsfeld 1:

Sich selber sein, zu sich selber finden

Die Kinder und Jugendlichen werden darin unterstützt und begleitet, nach dem Zusammenleben mit andern, nach dem Woher und Wohin ihres Lebens und in diesem Zusammenhang nach Gott zu fragen. 

  1. Sie lernen sich selber in ihrer Einmaligkeit zu erkennen.
  2. Sie nehmen ihr Fragen ernst und lernen ihr Fragen nach dem Woher, Wozu und Wohin zu bedenken und als wertvoll für ihr Selbstverständnis anzunehmen.
  3. Sie intensivieren durch Übungen ihre sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit und können sich ausdrücken im Staunen und Sich-Wundern.
  4. Sie entdecken ihre innere Welt, nehmen die inneren, religiösen Erfahrungen wahr und können ihnen Ausdruck geben.
  5. Sie lernen sich in Richtung ihres Lebensentwurfs durch Besinnung, Gewissensentscheidung und Übernahme von Verantwortung zu entfalten.
  6. Sie lernen ihre Grenzen wahrnehmen und mit ihnen umgehen.

Entwicklungspsychologische Begründung
Durch das Zielfeld 1 wird die Entwicklung der Selbstkompetenz gefördert und begleitet, die in den Jahren der Kindheit und Jugend in einem sehr hohen Rhythmus immer wieder anderen Bedingungen ausgesetzt ist und daher permanent neu erworben oder den Umständen angepasst werden muss.

Religionspädagogischer Aspekt
Die jüdisch-christliche Tradition rückt ausdrücklich und unter verschiedenen Aspekten das Individuum, den einzelnen Menschen ins Zentrum von Gottes Heilsplan. So ist etwa jede und jeder Einzelne von Gott angenommen (vgl. z. B. Ps 139), darf auf Heil und Heilung hoffen (vgl. z. B. die Seligpreisungen: Mt 5,3-12) und ist zur Mitarbeit am Reich Gottes aufgefordert (vgl. Mt 25,34-40). So stellen u. a. Selbsterkenntnis und Selbstbewusstsein eine Grundbedingung für den Aufbau einer Gottesbeziehung und den Einsatz für das Reich Gottes dar.

Lehrmittel zum Zielfeld 1 (Auswahl) > (pdf, 118KB)

 

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