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Orientierung Religion


     

 

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Ziele im Handlungsfeld 3:

Sich ausdrücken, eine Sprache finden, Symbole verstehen

Die Kinder und Jugendlichen lernen ihre grundlegenden Erfahrungen des Lebens, ihre eigenen und die ihnen begegnenden Deutungen auszudrücken und zu gestalten und mit christlichen Überlieferungen in Beziehung zu bringen.

  1. Sie machen sich vertraut mit Ausdrucksformen des Glaubens in Bildern und Gesten, Symbolen und Metaphern, in Geschichten, in Liedern und Musik, in der Kunst, in der Bibel, Gebeten, Ritualen, Liturgien und Feiern. Sie verstehen sie und erkennen sie als Sprache des inneren Menschen.
  2. Sie entwickeln eine eigene Sprache für das Religiöse.
  3. Sie kennen und feiern das Kirchenjahr mit seinen Festen und Ritualen und verstehen deren Sinn und Bedeutung.
  4. Sie entwickeln ihre Ausdrucksfähigkeit durch die Sprache, Gesten, Emotionen und Gefühle, im Scheitern und Versöhnen.

 

Entwicklungspsychologische Begründung
Beziehung lebt zwar nicht ausschließlich aber doch wesentlich von der Kommunikation mit ihren verschiedenen Facetten. Einander verstehen können und sich mitteilen können, kurz: die Förderung der kommunikativen Kompetenz stellt das Ziel dieses Lernfeldes dar.

Religionspädagogischer Aspekt
Glauben ist in der jüdisch-christlichen Tradition zu einem überwiegenden Teil kommunikatives Geschehen. Ob im Gebet, in der Verkündigung, beim Feiern usw.: Das gemeinsame Verständigungssystem, die gemeinsame Sprache, in der sich Gott den Menschen sowie die Menschen den Menschen offenbaren, schafft erst die Grundbedingungen für ein christliches Leben, Handeln und Wirken – Kinder und Jugendliche in diese einzuführen, sie mit ihnen einzuüben bzw. zu realisieren, das ist dann der nächste Schritt in diesem sowie in einigen weiteren Zielfeldern.

Lehrmittel zum Zielfeld 3 (Auswahl) > (pdf, 74KB)

 


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